Die papierlastige Bürde des Sammlers 🤯📖

Comic Shop Zürich

Die papierlastige Bürde des Sammlers 🤯📖

Die papierlastige Bürde des Sammlers

Es ist wieder an der Zeit für eine Selbstreflektion. Ich weiss, es häuft sich bei mir in letzter Zeit. Vermutlich hängt das zum Teil mit dem Alter zusammen – ich werde Ende des Monats 60. Aber nicht nur das bringt mich dazu, auf meine Sammlerkarriere zurückzuschauen, sondern auch die Tatsache, dass ich bald umziehen muss.

Rückschau

Seit fast genau 50 Jahren hat sich wirklich einiges bei mir angesammelt, auch wenn ich immer wieder selektiert habe, mich von Dingen trennte, meinen Fokus verschob und eingrenzte. Im Herbst 1970 begann ich mit dem Kauf meines ersten Comichefts den Grundstein für das zu legen, was sich heute in meiner Bibliothek verteilt auf vielen Regalen befindet.

Zu Beginn waren es bloss Comics, doch schon sehr bald gesellte sich das Genre des Phantastischen dazu. Ab spätestens 1973 kaufte ich alle möglichen Romanhefte und Taschenbücher, vor allem aus dem Science Fiction Bereich. Neben Perry Rhodan hatten es mir damals vor allem die beiden Urserien der deutschen Science Fiction Heftromane Utopia und Terra angetan, die aber bereits schon damals nur antiquarisch aufzutreiben waren, weil die letzten Nummern in den Sechzigern von den Kioskauslagen verschwanden.

Es gesellte sich immer mehr dazu, mein Interessenspektrum wurde immer breiter. Eine meiner absoluten Lieblingsserien war Doc Savage, der in den Siebzigern beim Pabel Verlag in Taschenbuchform erschien. Ich verschlang diese Romane regelrecht. Sie waren eine Mischung aus abenteuerlichen Kriminalromanen und Science Fiction. 1975 kam übrigens auch der misslungene (missverstandene) Film mit Tarzan Darsteller Ron Ely als Doc Savage ins Kino. Hier in Zürich lief er gerade mal eine Woche lang im Kino Corso.

Papier ohne Ende

Die Sammlung nahm kein Ende. Es kamen immer mehr Comics, immer mehr Romanhefte, Taschenbücher und Bücher hinzu. Etwa ab 1977 begann ich damit, alles zu sammeln, was mit dem texanischen Schriftsteller Robert E. Howard zusammenhing. Und ich meine hier wörtlich wirklich alles.

Ihr seht, wohin das Ganze führt. Ins Chaos. Ins organisierte, geordnete Papierberge-Chaos. Es hat sich wirklich soviel angesammelt, dass ich mich manchmal frage, wie ich die Sachen überhaupt zusammentragen konnte. Aber sie sind hier, und sie harren – wieder einmal – der Konsolidierung, der Gesundschrumpfung. Es ist an der Zeit, für jede Menge sammelwürdiges Papier ein neues Zuhause zu finden!

Hättet Ihr gedacht, dass ich tatsächlich noch Comics aus meinem Frühstadium als Sammler habe?

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