Stapeln oder stellen – das ist die Frage 🤔📙

Comic Shop Zürich

Stapeln oder stellen – das ist die Frage 🤔📙

Stapeln oder stellen - das ist die Frage

Wer Comics sammelt kommt irgendwann an einen Punkt, wo er sich die Frage stellt, wie und wo er sein «Papier» hinlegt bzw. hinstellt. Wenn es Alben sind, Trade Paperbacks oder sogar gebundene Comics, dann bietet sich selbstverständlich ein Regal an, wo man alles schön ordentlich einstellen kann.

Hefte und nichts als Hefte

Aber was tun mit den Unmengen an Einzelheften? Viele Comicsammler kaufen Hefte,  weil die Geschichten oft zuerst in diesen erscheinen und erst später gesammelt als Trade Paperbacks herausgegeben werden. Ausserdem hat das Sammeln von Einzelheften Tradition, weil es früher nur diese gab und man die Geschichten anders gar nicht lesen konnte.

Über das Lagern von Comicheften gehen die Meinungen auseinander, und es gibt kein Richtig oder Falsch. Letztendlich ist es Ansichtssache, wie man mit seinen Comics umgeht und wie man sie lagert. Ich schreibe hier meine persönlichen Erfahrungen auf und wie ich meine Hefte aufbewahrt habe.

Comicpflege

Wie gesagt, am Anfang war das Heft. Das Comicheft, das ich regelmässig – meist wöchentlich – am Kiosk gekauft habe. Diese Hefte habe ich dann sorgfältig in meinem Regal gestapelt, wobei ich anmerken muss, dass ich schon damals als Kind behutsam mit meinen Comics umgegangen bin. Ich habe sie beim Lesen niemals umgefaltet, sodass sie vor dem typischen Lesewulst verschont blieben.

Aber trotzdem war ich schon bald vor das Problem gestellt, dass man nur eine bestimmte Menge an Comics aufeinanderstapeln kann, bis sich der minimal dickere Bund in einer konkaven Wölbung des Stapels bemerkbar macht. Das wurde dann natürlich gelöst, indem ich die Hefte immer wieder um 180 Grad drehte, sodass der Bund mal nach rechts, dann wieder nach links zeigte. Aber auch das begrenzte den Stapel auf etwa 100 bis 200 Hefte. Danach wurde es kritisch.

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Comics hochstapeln

Und so stapelte ich jahrelang vor mich hin, bis ich einfach zuviele Stapel hatte. Die Lösung kam dann mit dem aus den USA kommenden Comic Defense System, das war irgendwann in den 1980er Jahren.

Das waren Plastikhüllen und sogenannte Backerboards, um die Hefte zu verpacken und Comicboxen. Jetzt konnte ich endlich meine Comics verpacken und in die Boxen stellen! Der grosse Vorteil:  Es bildeten sich keine «künstlichen» Lesewulste durchs Stapeln und ich kam einfacher an die Einzelhefte ran, musste nicht mehr rumstapeln.

Habt Ihr gewusst, dass man Comichefte für die längere Aufbewahrung nicht nur in Hüllen stecken sondern auch mit einem Karton (Backerboard) versehen sollte? Wenn Hefte nur gehüllt längere Zeit in Comicboxen stehen, können sie durch ihr Eigengewicht einsacken und an der Ecke rechts unten eindellen.

Captain Collectors kuriose Comiclagerungstrivia

Captain Collector

Teilzeit Superheld und Comic Blogger bei amazingtoys.ch
Wer ich bin, fragt Ihr? Thomas. Aber nicht der Sparkojote, sondern sein Vater, aka Captain Collector. Ich lese und sammle seit 1970 Comics und bin seit mehr als 20 Jahren auch aktiv im Comicbusiness tätig. Ich habe in 3 Comic Shops Erfahrungen gesammelt, die ich heute im AMAZING bestens einsetzen kann.

 

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